The Church District Südtondern and the Konde Diocese have been linked in partnership in many different ways since the middle of the Nineteen Eighties....
>>> *English Version
The Olive Branch for Children: Deborah McCracken // IWAMBI
Am 25. November 1992 wurde in Leck der Partnerschaftsvertrag zwischen der Konde-Diözese und dem Kirchenkreis Südtondern durch den tansanischen Bischof Amon D. Mwakisunga und Südtonderns stellvertretenden Propst P. Bernd Redlin unterzeichnet.
Als wesentliche Ziele des Partnerschaft werden benannt:
- gegenseitiges Verständnis und Hilfe
- gegenseitiges Unterstützung für ein Leben in Menschenwürde und Unversehrtheit
- partnerschaftliche Solidarität mit den Armen
- gegenseitige Besuche und Informationsaustausch
- kritisches Aufarbeiten eigener Vorurteile
- Korrektur von Fehlvorstellungen über das Land, Leben und Kultur des Partners
- Öffentliches Eintreten für berechtigte Forderungen der Menschen im Partnerland
Wörtlich heißt es im Vertrag: „Wir werden uns bemühen, Geschichte und Kultur wie auch das Ringen und die Hoffnungen der Menschen auf Seiten des jeweiligen Partners zu verstehen, um so in diesem gegenseitigen Lernprozess fähig zu werden, einander wirklich zu verstehen und anzunehmen (Römer 15,7).“
Bevor es zum Partnerschaftsvertrag zwischen dem Kirchenkreis Südtondern und der Konde Diözese kam, bestanden bereits viele Jahre enge Kontakte, die stetig ausgebaut wurden. Initiiert hat die Partnerschaft Pastor Hans-Peter Spießwinkel ( Kirchengemeinde Lindholm). Zusammen mit dem Kirchenkreisjugendwart Hans-Jürgen Wallenborn (genannt "Charly", gestorben 2003) hat er eine Reihe von Hilfsprojekten auf den Weg gebracht, von der Unterstützung des Aufbaus des Krankenhauses Matema über Mitarbeiter- und Handwerkerschulung bis hin zu einem System von 22 zum Teil solargestützten Funkanlagen in den entlegensten Orten des Gebietes. Dieses System wurde durch den Kirchenkreis Südtondern bis 2007 unterhalten und ausgebaut. Es hat in den ländlichen Gebieten ohne Telefon vielen Hundert Menschen das Leben gerettet sowie viel Zeit und Diesel eingespart, da Probleme und Absprachen über das Funksystem getroffen werden konnten. Erst heute wird dieses Projekt eingestellt, da durch die ausreichende Mobilfunkversorgung und ins Haus stehende Lizenzkosten eine sinnvolle Rentabilität nicht mehr gegeben ist.