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Gut ins Leben!
Teddys
Was machen drei fröhliche Teddybären an einer Thermopane-Scheibe in Niebüll? "Gut ins Leben" ist der Slogan der kleinen Bärenfamilie - und auch der Titel des Beratungs- und Förderungsprojektes, das seit dem 1. September unter dem Dach des Diakonischen Werkes Südtondern seine Arbeit aufgenommen hat.
Jungen Eltern Starthilfe im Umgang mit ihren Kindern geben – das ist das Ziel, daß sich die Sozialpädagogin Karin Jacobsen-Jordt (39) zusammen mit ihrem Team gesetzt hat. Und der Bedarf ist groß. „Wir sind schon in der ersten Woche von Anfragen überrannt worden,“ berichtet Karin Jacobsen-Jordt, „viele Eltern scheinen nur auf den Startschuß gewartet zu haben.“ Rund 400 Kinder kommen jedes Jahr in Niebüll und Umgebung zur Welt – aber vielen jungen Müttern und Vätern fehlt das nötige „Know-How“, um der Elternrolle gerecht werden zu können, und nicht wenige sind mit der neuen Familiensituation schlicht überlastet.

Team

„Zwischen null und drei Jahren, also zwischen Hebamme und Kindertagesstätte, klafft eine Lücke in der Begleitung von Kindern und Eltern, - und gerade in dieser Phase geschehen die Weichenstellungen,“ so Karin Jacobsen-Jordt. „Wir wollen auf die Familien zugehen und diese Lücke füllen: Mit aufsuchender, bindungsorientierte Beratung, durch Vernetzung mit Frühförderung und Jugendhilfe, durch Selbsthilfegruppen und Vermittlung ehrenamtlicher Hilfen.“
Auch Diakonie-Geschäftsführer Bernd Funk freut sich über den guten Start seines neuesten „Kindes“. Funk: „Es ging wahnsinnig schnell – genau neun Monate lagen zwischen der ersten Idee und der offiziellen Eröffnung. Besonders dankbar bin ich der 'Aktion Mensch', die für den Anfang einen beträchtlichen Teil der Kosten übernommen hat, und Anke Schimmer und Bernd Hannemann im Diakonischen Werk Rendsburg, die uns diesen Kontakt vermittelten.“
Dritte im Team von „Gut ins Leben“ neben Karin Jacobsen-Jordt und der Verwaltungskraft Linda Brodersen ist die Pädagogin Annegret Puschmann. Gute Aussichten also, daß aus dem zunächst auf fünf Jahre befristeten Projekt eine Dauereinrichtung werden kann?
Bernd Funk: „Wir werden die Arbeit kontinuierlich auswerten und nach den ersten zweieinhalb Jahren Bilanz ziehen. Geplant ist, daß ab 2012 'Gut ins Leben' auf ganz Nordfriesland ausgeweitet wird.“ Auch Karin Jacobsen-Jordt blickt zuversichtlich nach vorn: „Ich bin sicher: bei so vielen tatkräftigen Menschen in unserer Gegend werden wir genügend ehrenamtliche Hilfen gewinnen, die den jungen Familien zu Seite stehen können – und sei es nur durch Babysitter-Dienste, damit die Mütter einmal wieder ausschlafen können.“

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